1.  Andreas Fettig (HoK)
2. Sara Krier (Romanistik, Anglistik)
3. Soheil Hemmati-Ortakand (Psychologie)

4. Simon Ohliger (Jura)
5. Christoph Machens (Psychologie)
6. Vladislav Drilenko (HoK)

 

 

FÜR QUALITÄT, WEG MIT DER SPARPOLITIK
Die Sparpolitik der saarländischen Landesregierung an den Hochschulen wird deutlich spürbar. Im Rahmen der Schuldenbremse kam es vermehrt zu Einsparungen - vor allem an der UdS. Die Folgen: Fächerschließungen, Streichung von Stellen, Befristung von Arbeitsverträgen, Verkürzung der Bibliotheksöffnungszeiten, uvm. Dabei sind die Hochschulen wichtige wirtschaftliche und demografische Faktoren. Am meisten leiden unter dieser verfehlten Sparpolitik die Studierenden und die Angestellten der Hochschulen. Der SDS.UdS stellt sich ganz klar gegen diese ruinöse Sparpolitik und fordert höhere Investitionen in den Bildungssektor, um so die Studienqualität an der UdS nachhaltig zu erhöhen.

FÜR EINE INTERNATIONALE SAAR UNI
Der SDS.UDS steht für Willkommenskultur und Chancengleichheit für alle. Er begrüßt das Bild der UdS als internationale Universität. Studienkolleg, International Office oder ZiS - an der Saar Uni gibt es Studierende aus aller Welt. Das Studienkolleg muss erhalten bleiben, damit ausländische Studierende die Möglichkeit des Studierens an der UdS weiterhin haben. Das Sprachzentrum ist der Garant für die internationale Kompetenz unserer Studierenden und ein wichtiger Pfeiler für die Integration von Flüchtlingen in das Studienumfeld.

FÜR EIN NEUES UND GERECHTES BAFÖG
BAFÖG sollte allen Studierenden die gleichen Bildungschancen ermöglichen. Fakt ist, dass nur wenige Studierende, die auf BAFÖG angewiesen sind, es auch erhalten. Selbst, wenn die Eltern die Einkommensgrenze nur knapp überschreiten, erfolgt die Ablehnung. Studierende mit eigener Familie, Studierende die z.B. Angehörige pflegen und deshalb in Teilzeit studieren - haben keinen Anspruch. Diejenigen, die BAFÖG erhalten, werden dem Permanentdruck des Abschlusses in der Regelstudienzeit ausgeliefert. Schafft man es nicht, stoppt die Förderung. So oder so hat man nach dem Studium erstmal Schulden, denn die Hälfte des Geldes muss zurückgezahlt werden. Dieses System ist ungerecht! Weder gibt es genormte Studierende noch sollte sich das BAFÖG nach etwas anderem richten als der individuellen Lebenssituation! Wir brauchen ein elternunabhängiges BAFÖG auch für Teilzeitstudierende mit der Option einer mögliche Verlängerung des Förderungszeitraums! Das BAFÖG muss eine echte Vollunterstützung und kein Darlehn mit Rückzahlungsverpflichtung sein!

 


Unsere hochschulpolitische Leitlinien als PDF

 

KEINE FORSCHUNG FÜR KRIEG UND RÜSTUNG
Der SDS.UDS fordert die Umsetzung einer Zivilklausel in der Universitätssatzung, die die Forschung an Rüstungsprojek-ten verbietet. Nur für Drittmittelbezug aus Kreisen der Rüstungsindustrie und der Bundeswehr zu erhalten, darf die Uni keine Forschung zur noch effizienteren Tötung von Menschen betreiben. Die Freiheit von Lehre und Forschung muss gesichert werden. Im Zentrum muss die Forschung zum Wohle aller Menschen stehen.

FÜR FAIRE ARBEITSBEDINGUNGEN AN DEN SAARLÄNDISCHEN HOCHSCHULEN
Die Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen an den Hochschulen ist ein handfestes Problem, für Angestellte und Studierende. „Ein-Euro-Jobs“, Niedriglöhne oder unbezahlte Praktika sind keine Seltenheit und häufig durch Befris-tungen der Arbeitsverträge zusätzlich belastet. Gute Lehre braucht gute Bezahlung! Ein Mindestlohn von mindestens 10 Euro pro Stunde und die Umwandlung von befristeten in unbefristete Arbeitsverhältnisse sind die Minimalforderungen. Studienqualität, Service, Leistung - das erhält man nicht zu Dumpingpreisen.

FÜR KRITISCHE UND EMANZIPATORISCHE WISSENSCHAFT
Die zunehmende Abhängigkeit der Wissenschaft von Drittmitteln führt zu massivem Einfluss von Unternehmen auf elementare Bereiche der Forschung und Lehre. Die kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Themen bleibt hierbei oft auf der Strecke. Im Kleinen kann dies schon mit autonomen Tutorien beginnen, die Studierende für Studierende anbieten, oder durch den Ausbau der studentischen Freiräume als Zusammenkunftsorte der Diskussion. Im Endeffekt brauchen die Hochschulen aber eine drittmittellosgelöste Finanzierung.

FÜR BARRIEREFREIHEIT AUF DEM CAMPUS
Ein barrierefreier Campus muss eine Selbstverständlichkeit sein. Dazu müssen die baulichen Mängel beseitigt und unter Einbezug der betroffenen Studierenden zeitnah Lösungen umgesetzt werden. Soziale Ausschließung und Erschwernis des Studierens müssen beendet werden. Die Uni muss für alle da sein, ohne wenn und aber.

FÜR EINEN OFFENEN CAMPUS FÜR ALLE
Die sexuelle Orientierung, und die geschlechtliche Identität dürfen keinen Einfluss auf das Studium haben. Die freie Entfaltung ohne Benachteiligung ist ein Grundrecht. Der SDS.UDS steht für einen bunten, queeren, offenen und alternativen Campus und solidarisiert sich mit der Queer- und LSBTI-Community auf unserem Campus.

FÜR EINE BIBLIOTHEKSUMSTRUKTURIERUNG
Vor allem die philosophischen Fakultäten bekamen die starke Verkürzung der Öffnungszeiten der Institutsbibliotheken zu spüren. Öffnungszeiten nur bis 14 Uhr sind nicht hinnehmbar. Wir brauchen ein neues Konzept zur Strukturierung der Bibliotheken. Der Vorschlag der Universitätsleitung lautet die Bibliotheken der Geisteswissenschaften und der Gebäude C5.2 / C5.3 zusammenzulegen. Hierdurch wird eine sinnvolle Verlängerung der Öffnungszeiten möglich. Allerdings muss garantiert sein, dass der Präsenzbestand ausreichend bleibt und wenig Literatur ausgelagert wird.

FÜR MEHR LEISTUNG IM SEMESTERTICKET
Wir setzen uns für den Ausbau des Semestertickets ein, so dass auch Studierende, die in Trier oder Kaiserslautern studieren, günstig an die Uni kommen. Für die regelmäßigen Preissteigerung muss endlich auch mehr Leistung möglich sein. Das muss drin sein!

FÜR e-Learning
Manche Vorlesungen oder Tutorien vermehrt online anzubieten würde das Leben vieler Studierender vereinfachen. In einer Zeit, in der E-Reading und E-Learning eine immer größere Rolle spielen, sollte auch die UdS diesen Fortschritt nutzen. Es sollte endlich mehr E-Books und Bibliothekenzugriffsmöglichkeiten in der SULB geben.

 

 

 
Altbekanntes mit Zahlen unterlegt.
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